Substanzwarnung 4F-MDMB-BINACA

Hanf (Cannabis) ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Hanfgewächse. Hanf zählt zu den ältesten Nutz- und Zierpflanzen der Erde.
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Ronald Schwab
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Substanzwarnung 4F-MDMB-BINACA

Ungelesener Beitrag von Ronald Schwab » Do 12. Sep 2019, 15:19

Achtung vor synthetischem Cannabinoid 4F-MDMB-BINACA
Aktuell wollen wir euch vor dem synthetischem Cannabinoid 4F-MDMB-BINACA warnen. Zwar wurde die Probe bei unseren Kollegen von Drogenarbeit Z6 in Innsbruck getestet, es ist allerdings nicht auszuschließen, dass dieser Stoff auch in Deutschland im Umlauf ist.
Die Cannabis-Probe wurde nur als Ausnahme in das Drug Checking-Programm aufgenommen, da mehrere Personen nach dem Konsum unter Herzrasen, Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen, Angstzuständen (auch am Folgetag), extreme Amnesie, Ich-Auflösung und einem Realitätsverlust berichteten.
Das hochpotente synthetische Cannabinoid 4F-MDMB-BINACA hat eine ähnliche chemische Struktur wie das synthetische Cannabinoid 5F-ADB (5F-MDMB-BINACA), vor dem wir im vergangenen Juli gewarnt hatten. Nachzulesen hier.
Letzteres Cannabinoid steht in Verbindung mit 24 Todesfällen in Europa. Im Vergleich zu natürlichem THC sind akute und schwerwiegende Vergiftungen bei synthetischen Cannabinoiden wahrscheinlicher. So kann der Konsum hochpotenter synthetischer Cannabinoide unter anderem zu rascher Ohnmacht, Herzinfarkt, Herzrasen, Bluthochdruck, Krampfanfällen, Übelkeit mit Erbrechen, akuten Psychosen sowie aggressivem und gewaltsamen Verhalten führen.
Die hohe Potenz von synthetischen Cannabinoiden wie 4F-MDMB-BINACA erhöht die Gefahr einer Überdosierung. Genauere Informationen zu 4F-MDMB-BINACA sowie Wirkung, Risiken, Wechselwirkungen mit anderen Substanzen oder Langzeitfolgen liegen derzeit nicht vor.
Vor dem Konsum synthetischer Cannabinoide wird dringend abgeraten! Die Inhaltsstoffe sind weder optisch noch durch den Geruch von herkömmlichen Marihuana zu unterscheiden. Falls ihr euch also nicht sicher seid, ob mit eurem Gras irgendetwas nicht ganz koscher ist, bzw. ihr die vorher genannten Nebenwirkungen verspürt, solltet ihr vom weiteren Genuss der Substanz absehen.
Die Kollegen vom Wedinos Projekt aus Wales (Großbritannien) haben zwei vermeintliche THC-Liquids namens „Heisenberg“ und „Creme de Menthe“ getestet, welche statt des erwarteten Wirkstoffs THC das synthetische Cannabinoid 5F-ADB enthielten!
5F-ADB (5F-MDMB-PINACA) ist eine hochpotentes synthetisches Cannabinoid, das im Zusammenhang mit mehreren Todesfällen in Europa steht.
Das Wirkspektrum der synthetischen Cannabinoide kann zum Teil erheblich von der Wirkung des Cannabis-Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC) abweichen.
Im Vergleich zu THC sind akute und schwerwiegende Vergiftungen bei synthetischen Cannabinoiden wahrscheinlicher. So kann der Konsum hochpotenter synthetischer Cannabinoide unter anderem zu rascher Ohnmacht, Herzinfarkt, Herzrasen, Bluthochdruck, Krampfanfällen, Übelkeit mit Erbrechen, akuten Psychosen sowie aggressivem und gewaltsamen Verhalten führen.
Die hohe Potenz von synthetischen Cannabinoiden wie 5F- ADB erhöht die Gefahr einer lebensgefährlichen Überdosierung. Bislang gibt es kaum gesicherte Erkenntnisse über akute oder langfristige, gesundheitliche Folgewirkungen.
Synthetische Cannabinoide sind weitgehend unerforscht! Es gibt erste Hinweise auf ein krebserregendes Potential und möglicherweise können sie auch Organe schädigen.
Ronald Johannes deClaire Schwab
Obmann ULC e.V. IV-Vr 442/b/VVW/96
Wien/Vienna-Österreich/Austria-EU
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