Alexandertechnik – Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele

Zur Komplementär- und Alternativmedizin gehören viele Heilmethoden und Therapien, die ihren Ursprung in verschiedenen Ländern haben und historisch nicht Teil der westlichen Schulmedizin sind. Viele Aspekte dieser Heilmethoden wurzeln in alten Medizinsystemen, z. B. denen Chinas, Indiens, Tibets, Afrikas und des amerikanischen Kontinents.
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Ronald Schwab
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Alexandertechnik – Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele

Ungelesener Beitrag von Ronald Schwab » Mo 2. Mär 2020, 17:48

Stundenlanges Sitzen oder immer gleiche Bewegungsabläufe belasten den Körper einseitig. Bei Funktions­störungen des Bewegungsapparates, psychosomatischen und stressbedingten Störungen oder andauern­den Schmerzen sowie Krankheits- und Unfallfolgen kann die Alexander-Technik helfen.
Die Alexandertechnik soll durch Bewegungsarbeit die Selbstregulierungskräfte des Körpers anregen.Was ist die Alexandertechnik?
Frederick Matthias Alexander war Schauspieler und begeisterter Shakespeare Rezitator. Aufgrund schwerwiegender Stimmprob­leme sah er seine Karriere und Existenz bedroht. Nachdem ihm auch ärztlicher Rat keine Besserung brachte, begann er selbst an sich zu forschen. Was er dabei entdeckte und entwickelte ist bis heute in agogischer (Leiten und Begleiten von Menschen), päda­gogischer, wie auch in therapeutischer Hinsicht von enor­mem Wert. Er erkannte, dass das was er mit sich selber tat und wie er dies tat, eine grosse Auswirkung auf das Funktionieren seiner Stimme sowie auf seine gesamte Körperkoordination hatte. Er fand heraus, dass die Funktionalität seiner Stimme nicht etwas rein körperliches ist, sondern eng mit seinem Den­ken und seinen Vorstellungen verbunden ist.
Wie wirkt die Alexandertechnik?
Die Alexander-Technik setzt im ersten Schritt Berührungs- und Bewegungsarbeit ein, um die Selbstregulierungskräfte des Patienten gezielt anzuregen. In Verbindung damit gestaltet sie in den nächsten Schritten Selbstwahrnehmungs- und Bewusstseinsprozesse, welche die Patienten mit ihren Ressourcen in Verbindung bringen und ihnen ermöglichen, neue Sicht- und Handlungsweisen in Gang zu setzen. Somit lernt man mit der Alexander-Technik, wie und wo man sich mit unguten Verhaltensweisen belastet, wie man mit anderen Mitteln sinnvoller zu sich selbst schauen und dadurch seine Potenziale besser einbringen kann. Die Alexander-Technik soll helfen, wachsamer zu werden gegenüber negativen Einflüssen, sie früher zu erkennen und wie man sie beeinflussen kann.
Was kann mit der Alexandertechnik behandelt werden?
Chronischen Schmerzen im Bewegungsapparat, (Gelenk- oder Gliederschmerzen)
Abnutzungserscheinungen oder Rheuma
Kopf-, Nacken-, Schultern-, Rückenschmerzen
Skoliotische Haltung
Psychosomatische und stressbedingte Funktionsstörungen
Müdigkeit, Verspannungen
Burnout-Syndrom
Atemfunktions- und Stimmprobleme
Konzentrationsschwierigkeiten
Lampenfieber
Krankheits- und Unfallfolgen
Multiple Sklerose, Schleudertrauma
Ronald Johannes deClaire Schwab
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